Celso Antunes

Kritiken

"... Absolutely First Rate!"

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2013/2014

OSESP-Konzert vom 18. September 2014 Das von Celso Antunes dirigierte OSESP-Konzert war exzellent... Besonders atemberaubende Lesart von zwei Mozart-Sinfonien, KV 318 und KV 425: Antunes leitete die 36 Musiker mit ihren modernen Instrumenten, indem er sich der Vorteile historisch informierter Aufführungspraxis bediente – mit schnelleren Tempi als gewöhnlich und striktem „senza vibrato“. Ein Triumph, einfach umwerfend.

Die Aufführung des Klavier-Konzerts Nr. 5 von Villa-Lobos aus dem Jahr 1954 – ein chaotischer und entzückender Mix aus Hollywood und Rachmaninov - mit dem jungen Fabio Martino am Klavier, war absolut fantastisch... João Marcos Coelho, O Estado de São Paulo, 20. September 2014

CD-Kritik: WDR/Wittener Tage für Neue Kammermusik 2013 ...und Seventeen Thoughts on a Chamber Concerto des Türken Emre Sihan Kaleli, dem das Nieuw Ensemble unter Celso Antunes zu großartiger Wirkung verhalf. Auch cosmigimmicks, eine spannungsgeladene "Pantomime für sieben Spieler" von Unsuk Chin lag bei diesem niederländischen Klangkörper unter Antunes in den besten Händen. Egbert Hiller, Neue Zeitschrift für Musik, Nr. 05/2014

Chor des São Paulo Sinfonie-Orchesters (OSESP) glänzt in zeitgenössischem Konzert Unter der Leitung von Celso Antunes finden Chor und Instrumentalisten für jede musikalische Linie die ideale Balance. Außergewöhnlich der Effekt der absteigenden Phrase am Schluss von „Noneto“: Nur eine Schwingung hinterlassen die Stimmen im Raum! Sidney Molina, Folha de São Paulo, 25. März 2014

Die Modernität von Igor Stravinsky: Späte Werke des russischen Komponisten waren die Höhepunkte des OSESP-Konzerts unter der Leitung von Celso Antunes. Die Stücke Canticum Sacrum (1955) and Requiem Canticles (1966) sind Meisterwerke, von Celso Antunes mit Präzision und breiter Geste dirigiert. Das Canticum, für Streicher raffiniert und düster instrumentiert, das Requiem, provokant und innovativ, mit dem OSESP Chor, der erneut eine denkwürdige Aufführung bot ... João Marcos Coelho, Estado de São Paulo, 29. März 2014

Nieuw Ensemble / Celso Antunes: Werke von Ondrej Adamek und Unsuk Chin. Wittener Tage für neue Kammermusik 2013 "Ihr untrügliches Gespür für musikalische Mimik auf engstem Raum stellte Unsuk Chin in cosmigimmicks unter Beweis. Das Nieuw Ensemble unter Celso Antunes ließ ihre ziselierte "Pantomime für sieben Spieler" genüsslich aufblühen." Egbert Hiller, Neue Zeitschrift für Musik, 2013/3

RTE National Symphony Orchestra / Celso Antunes: Werke von Franck, Honneger und Poulenc, RTE National Symphony Orchestra, Dublin, Mai 2013
„Antunes‘ Vortrag war erstklassig und seine Interpretation von Honneger’s Rugby war bissig – ein Werk, dass der Komponist selbst als den „wilden, schroffen und verzweifelten Rhythmus“ des Spiels bezeichnet. Poulenc's Gloria...war eine Sternstunde.“ Michael Dervan, Irish Times, 8. Mai 2013

2011/2012

Einspielung von Richard Rijnvos: "Uptown|Downtown - an urban panorama in six movements". Mit John Snijders (Klavier), dem Niederländischen Rundfunkorchester und der Radio Kamer Filharmonie, Ltg. Celso Antunes
"Die von Celso Antunes straff geleiteten Musiker des Niederländischen Rundfunkorchester und der Radio Kamer Filharmonie machen aus dieser CD in perfekter Zusammenarbeit ein Fest." Barend Linders, KlassiekeZaken, 29. September 2012

"Uptown Downtown, im Jahr 2008 vollendet, ist ein „urban panorama in six movements“, dass das New Yorker Leben feiert. Es ist fröhlich und ansteckend, ein echter Genuss." Andrew Clements, The Guardian, 2. August 2012

"Celso Antunes dirigiert…faszinierende, swingende und bemerkenswerte Musik, auch mit einem Spritzer Humor, immer mitreißend und genial komponiert." Peter van der Lint, Trouw, 26. Juni 2012

"Die Ausführung unter Celso Antunes sind ebenso spielerisch wie beeindruckend." Jan van Laar, Elsevier, 23. Juni 2012

"Begleitet wird er vom Kammerorchester des Niederländischen Rundfunks unter der Leitung von Celso Antunes, welchselbiger mit den "Manhattan Square Dances" überaus kompetent auch die auf zwei Orchester gesplittete Niederländische Radio Philharmonie dirigiert." Helmut Rohm, BR-online, 11. Juni 2012

Einspielung von „Xavier Montsalvatge: Canciones & Conciertos". Mit Jenny Lin (Klavier), Rachel Barton Pine (Violine), Lucia Duchonová (Mezzo-Sopran), NDR Radiophilharmonie, Ltg. Celso Antunes
"...Antunes und seine Truppe leisten wirklich einen herausragenden Beitrag zur gesamten Aufnahme ... Dieses Album ist die perfekte Einführung zur Musik eines spanischen Meisters des 20. Jahrhunderts.

Die Aufnahmequalität ist Spitzenklasse, die künstlerische Ausführung fantastisch und diese Musik sollte man wirklich kennenlernen." Phillip Scott, Fanfare, 4. August 2012

Wolfram Goertz betitelt Xavier Montsalvatge als „Geheimtipp aus Spanien“: „Einen feinen Querschnitt“ durch Montsalvatges Schaffen böte eine neue Aufnahme der NDR Radiophilharmonie Hannover unter der Leitung von Celso Antunes. „Die schmeichelnden Cinco canciones negras und das pfiffige Concerto breve für Klavier und Orchester“, so Goertz, seien die Hauptwerke des „farbigen Programms, das uns einen prächtigen Melodiker und feinen Rhythmiker zeigt“. Rheinische Post, 19. Mai 2012

"...Das ist vielleicht das größte Geschenk an den Komponisten: dass sich hier durchweg nichtspanische Künstler seines Werkes annehmen und dabei ein hohes Maß an Authentizität erreichen. Das gilt auch und insbesondere für das norddeutsche Orchester unter der feurigen Leitung des in Köln ausgebildeten Brasilianers Celso Antunes." Ekkehard Pluta, klassik heute, 31. Januar 2012

"...Die souveräne Leitung des Orchesters und das innovative Repertoire der neuesten CD von Celso Antunes machen deutlich, dass der Brasilianer im Alter von 52 Jahren am bisherigen Höhepunkt seiner Karriere angelangt ist." João Marcos Coelho, O Estado S. Paolo, 22. Februar 2012

Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz,
Gächinger Kantorei Stuttgart, Ltg. Celso Antunes
Bela Bartók: Cantata profana
Carl Orff: Carmina Burana
„...Man kann dieses Stück (Carmina) derart hochklassig nicht allzu oft erleben.

Denn der brasilianische Dirigent Celso Antunes hatte die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, die Gächinger Kantorei Stuttgart und drei superbe Solisten zu einem Ensemble zusammengeführt, das all jene Qualitäten aufwies, die man für eine wirkungsmächtige Aufführung braucht: Rhythmische Prägnanz und Klangbewusstsein, vor allem aber ein Gespür für die spezifischen Tonfälle dieser Musik, die mitunter völlig unvermittelt das Register ändert. Das gelang Antunes vorbildlich...“ Frank Armbruster, Stuttgarter Zeitung, 21.11.2011

„...Die Gächinger Kantorei und die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Celso Antunes sind fraglos eine Idealbesetzung für diesen vor allem rhythmischen anspruchsvollen Hymnus an die Lebensfreude: prachtvoll ausgebildetes Stimmenmaterial, vorbildliche Artikulation, Flexibilität und Temperament...In Hochform die Ensembles und der souveräne Dirigent - ein toller Abend!“ Waltraud Brunst, Mannheimer Morgen, 19.11.2011

„Mitreißende Klangwucht prägte den Saisonauftakt der Mannheimer Meisterkonzerte im Rosengarten... Meister der Klangmassen war der aus Brasilien stammende Dirigent Celso Antunes... Klangmassen bewegen, ohne Massenklang zu erzeugen – darin liegt wohl das Geheimnis einer gelungenen Interpretation der Carmina Burana...Einen beeindruckenden Vorgeschmack auf die Leistungsfähigkeit der Ensembles vermittelte Antunes zunächst mit Bela Bartoks Cantata Profana: Eine Interpretation, die in keiner Sekunde Angst vor rhythmischen, melodischen und harmonischen Abstürzen aufkommen ließ...

Zwischen all der rhythmischen Vitalität und der klanglichen Monumentalität das dringend erforderliche Maß an Transparenz herauszukitzeln – genau darin lag wohl Antunes' Erfolgsrezept!“ Markus Pacher, Die Rheinpfalz, 21.11.2011

SWR-Vokalensemble, Ltg. Celso Antunes
Werke von Claudio Monteverdi, Robert Heppener, Sven-David Sandström und Charlotte Seither
„Das von Celso Antunes geleiteten SWR-Vokalensemble glänzte in der Koblenzer Kastor-Kirche bei Monteverdis „Messa da cappella a quattro voci“ und vor allem beim Modernen, mit der vielgerühmten instrumentellen Virtuosität des Ensembles...

Die Stücken von Heppener, Seither und Sandström: Das waren Werke, wie auf das SWR-Vokalensemble zugeschnitten, wieder bester Stoff für Antunes und den Chor, die das Feilen an feinsten Nuancen so lieben und beherrschen.“ Rhein-Zeitung, 09. Juli 2011

„Claudio Monteverdis harte, unvorbereitete Dissonanzen, im Dienst einer affektstarken, am Wort orientierten Klanglichkeit: Das alles konnte man beim Konzert des SWR-Vokalensembles unter Celso Antunes in der voll besetzten Gaisburger Kirche in Stuttgart hören und erleben... In Robert Heppeners „Nachklänge“, Charlotte Seithers „All'aperto“ und vor allem bei Sven-David Sandströms „Drei Gedichte von Egon Schiele“ konnte das von Celso Antunes geleiteten Vokalensemble seine Stärken ausspielen: homogener Klang, makellose Intonation, sängerische Virtuosität – und das alles mit großer Leichtigkeit.“ Stuttgarter Zeitung, 11. Juli 2011

„Das im Altarraum in vier Gruppen verteilte SWR-Vokalensemble und sein Gastdirigent Celso Antunes fanden für Heppeners Werk das rechte Maß an statischer Ruhe und Gespanntheit... Das SWR-Vokalensemble unter der Leitung von Celso Antunes fand für Sven-David Sandströms „Drei Gedichte von Egon Schiele“ Klangbilder höchster Gespanntheit und energiegeladener Klangsättigung...Monteverdis Gestaltungsansatz, der auf ein organisches Fließen hin angelegt ist, wertete Celso Antunes dabei immer wieder mit nachdrücklichen Emotionalisierungen auf.“ Stuttgarter Nachrichten, 12. Juli 2011

„Mit dem musikalischen Leiter des Abends, dem Dirigenten Celso Antunes, derzeit Chef des Niederländischen Rundfunkchors, verstand sich das SWR-Vokalesemble ohnehin sehr gut... Das Ensemble unter Antunes brachte Sandströms „Drei Gedichten von Egon Schiele“ und seine genussvoll schillernde Farbigkeit am überzeugendsten zur Aufführung... In Claudio Monteverdis vierstimmiger a-cappella -Messe setzte man auf klare, distanzierte-kühle Artikulation...In „Nachklänge“ des niederländischen Robert Heppener entwickelt das SWR-Vokalensemble unter Antunes ein meditativ waberndes Klangmeer...

Ebenfalls meditativ wirkte „All'aperto“ von Charlotte Seither: ein zartes Tonflächengewebe, das gelegentlich leichte Eintrübung erfährt, wenn es die Worte so wollen – das alles vom Vokalensemble und Celso Antunes umgesetzt klang sehr schön und friedlich.“ Eßlinger Zeitung, 11. Juli 2011

2009/2010

Einspielung von "Joaquin Turina: Canto a Sevilla op. 37" - Lucia Duchonova (Sopran), NDR Radiophilharmonie, Ltg. Celso Antunes
„...Celso Antunes, als gebürtiger Brasilianer mit spanischem Idiom vertraut, lässt Turinas Klangfantasie flammen, setzt alleine mit dem Schlagzeug wirkungsvolle Farbtupfer....“ Christoph Zimmermann, Fono Forum, November 2010

Einspielung des Stücks "Sun Dogs" von James Macmillan: Niederländischer Rundfunkchor (Ltg. Celso Antunes) und Niederländische Kammerphilharmonie (Ltg. James Macmillan)
„Es ist beeindruckend, wie ausdrucksstark und geschliffen ein niederländischer Chor die beiden Stücke von James Macmillan darbieten kann. Leichtfüßig überwindet der Chor eine jede Schwierigkeit, die das Singen der englischen a-capella Texte in „Sun Dogs“ mit sich bringt...

Insgesamt eine gelungene Verbindung zweier hervorragender Stücke, die den Ausführenden und den Tontechnikern zu verdanken ist...“ Gramophone Magazine, August 2010

Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 2 in c-Moll,
Concertgebouworchester (Ltg. Mariss Jansons), Niederländischer Rundfunkchor (Ltg. Celso Antunes), Concertgebouw Amsterdam
"Die schönste Zweite von Mahler aller Zeiten! ... Der sanfte, wunderschöne erste Einsatz des Chores ("Aufersteh'n, ja aufersteh'n") war schlicht zum Dahinschmelzen ...

Und als der Niederländische Rundfunkchor (Chefdirigent: Celso Antunes) den triumphalen Höhepunkt des Stücks erreichte, war die emotionale Kraft nahezu unerträglich..." Erik Voermans, Het Parool, 04.12.09

"Hat man das jemals so bewegend gehört? ... Der erste, sanfte, mystisch geflüsterte Einsatz des Niederländischen Rundfunkchors (Chefdirigent: Celso Antunes) muss bis zum Ende der Symphonie so ergreifend widerhallen - und genauso war es." Mischa Spel, NRC, 05.12.09

"Der Niederländische Rundfunkchor (Chefdirigent: Celso Antunes) war schlicht Weltklasse! ... Die meisten professionellen Chöre präsentieren den finalen Höhepunkt dieser Symphonie ziemlich gut. Doch einen solch homogenen und konzentrierten Gesang wie ihn dieser Chor in den geflüsterten Passagen darbietet, und dabei immer deutlich zu verstehen - das muss man erst mal hinbekommen!" Thiemo Wind, De Telegraaf, 07.12.09

"Magischer Mahler unter Jansons ... Eine unglaublich beeindruckende Vorstellung des Concertgebouworkest und des Niederländischen Rundfunkchors (Chefdirigent: Celso Antunes) ... Der Chor war unvergesslich, besonders in den geflüsterten Passagen ("Aufersteh'n, ja aufersteh'n") ..." Anthony Fiumara, Trouw, 05.12.09

"Das Spiel des Concertgebouworkest und der Gesang des Niederländischen Rundfunkchors (Chefdirigent: Celso Antunes) waren phänomenal... Der Chor krönte zum Schluss Mariss Jansons unvergesslichen Lobgesang auf die Unschuld." Bela Luttmer, Volkskraant, 05.12.09

Zeitgenössische Musik aus Brasilien im Korzo5HOOG, Den Haag und im Muziekgebouw aan't IJ, Amsterdam
Nieuw Ensemble, Cond: Celso Antunes
Das Nieuw Ensemble unter der Leitung von Celso Antunes war zu Gast bei der diesjährigen Gaudeamus Woche und präsentierte hier ein meisterhaftes Konzert mit Kompositionen von sieben jungen Brasilianern. Kees Arntzen, Trouw, 14.09.2009

Das Nieuw Ensemble mit seinem Dirigenten Celso Antunes spielte gestern ein Programm mit Stücken, die ausnahmslos aus der Feder brasilianischer Komponisten stammen und zugleich ein reiches Spektrum verschiedener Stile offenbaren: Darunter finden sich Pop und Free Jazz Elemente rund um die 'Brazilessencia' von Frederick Carrilhos ebenso wie die bezaubernden Feinheiten von Sergio Freires 'Tecendo a manhã'. Das Ensemble präsentierte diese sieben Weltpremieren meisterhaft und gekonnt. Jochem Valkenburg, NRC Handelsblad, 12.09.2009

Koorbiennale Haarlem 2009, Werke von Einojuhani Rautavaara und Sven-David Sandström
Niederländischer Rundfunkchor, Ltg: Celso Antunes
"... bei den Sandström-Stücken klang der Niederländische Rundfunkchor unter der Leitung von Celso Antunes prächtig und strahlend...Antunes lässt den Chor wie ein großes Orchester oder eine mächtige Orgel klingen ...

Unterstützt durch die Akustik der St. Bavo-Kathedrale baut Antunes mit dem Chor große Klangmauern auf und wechselt dabei immer wieder zu subtilen dynamischen Details oder einer besonderen Klangfarbe... Bei Rautavaara’s Vespers zeigte der Niederländische Rundfunkchor die ganze Palette des Chorklangs: Vom Jubelgesang bis zum Flüstern, vom Fortissimo bis zu zischenden Konsonanten, von feierlichen Akkorden bis zu Glissandi... Der breit gefächerte Klang des fantastisch singenden Rundfunkchors atmete die Mystik Byzantinischer Tradition..." Winand van de Kamp, Haarlem Dagblad, 2. Juli 2009

Goethes Theatralisches Abentheuer, Radio Philharmonie NDR, Moderation: Herbert Feuerstein, Hannover, 20. Februar 2009
"Die NDR Radiophilharmonie unter Celso Antunes spielt spritzig, mit südländischem Feuer und italienischer Leichtigkeit. So macht "leichte Klassik" Spaß: hoher Unterhaltungswert ohne Abstrich bei der Qualität. Neue Presse, 23. Februar 2009

Igor Strawinsky: Symphony of Psalms
Concertgebouw Orkest, Cond. Zubin Mehta
Netherlands Radio Choir, Cond. Celso Antunes
Der 72-jährige Maestro Mehta, zum zweiten Mal Gast beim Concertgebouw Orchester, schuf mit äußerster Präzision subtile Psalmen [Groet Omroepkoor, Einstud. Celso Antunes]. In seinen Händen erklang Strawinskys Partitur erhaben, die Darbietung glich einer spirituellen Erfahrung. Lonneke Regter, De Volkskrant, 19.01.2009

Auch in der Psalmensinfonie ließ Mehta die Musik ganz für sich sprechen: Vor allem im Schlussteil, als das Concertgebouw Orchester und der sublim singende Groet Omroepkoor (Ltg. Celso Antunes) in himmlischen Sphären miteinander zu verschmelzen schienen, wurden magische Momente geschaffen. Eddie Vetter, De Telegraaf, 16.01.09

2008 und älter

Hommage an Cathy Berberian, Robert-Schumann-Saal Düsseldorf
"...Das Tippett Ensemble, elf vorzügliche Instrumentalisten, die der gerade auf dem Gebiet der neuen Musik äußerst engagierte brasilianische Wahl-Kölner Celso Antunes präzise leitete, präsentierte ein Berberian würdiges Crossover-Programm. ..." Heide Oehmen, Rheinische Post, 30.4.2008

ÜBER RAVELS "DAPHNIS ET CHLOÉ
(Philharmonie Berlin, April 08):
"Maurice Ravels Großprojekt "Daphnis et Chloé" mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in der Philharmonie war ein Ereignis… exzellent: der von Celso Antunes einstudierte Rundfunkchor Berlin…" Volker Hagedorn, Der Tagesspiegel, 17.4.2008

ÜBER ALLENDE-BLINS "REQUIEM FÜR EINEN HUND"
(Philharmonie Essen, Februar 08):
"Intensiv und eindringlich klingt diese Musik, subtil und niemals überfrachtet… Vor allem, weil "Het Spectra Ensemble" aus Belgien unter der kompetenten Leitung von Celso Antunes bemerkenswert tief in dieses hoch dramatische Werk einzudringen vermochten…" Christoph Dittmann, Westdeutsche Allgemeine, 08.02.08

"Drama, Drama und noch mehr Drama war an der Tagesordnung am Freitagskonzert des Ulster Orchestra mit dem Requiem von Verdi… Dirigent Celso Antunes bereitete uns auf ein wahres Feuerwerk der Leidenschaften vor… Am Ende des Abends blieb dem Publikum die Hoffnung, dass Antunes immer wieder zurückkehren wird, um dieses oder irgendein anderes Werk seiner Wahl, zu dirigieren. Auch mit dem Risiko, hier ein Klischee zu bemühen: Es war eine echte Tour-de-Force für den Dirigenten, ein solch großes und komplexes Werk ohne Pause und auswendig zu dirigieren. Riskant? Ja. Lohnend? Ja.

Am Ende konnte nichts der absoluten Kontrolle des Dirigenten Celso Antunes etwas anhaben: Sein Tempo war immer angemessen und bedacht, den vielen ausdrucksvollen Momenten viel Gewicht zu verleihen und den intimeren Stellen immer viel Raum zum Atmen zu geben." Andrea Rea, Newsletter, 20. November 2007

"Es war gut einer solch beeindruckenden Aufführung in der Waterfront Hall mit dem Ulster Orchestra beizuwohnen… Das war primär der Verdienst vom Dirigenten des Abends, Celso Antunes: es war imponierend, wie er das ganze Stück auswendig dirigierte, und dabei der Aufführung eine enorme Musikalität und Farbe gab. Antunes achtete ständig auf die Balance zwischen Sängern und Orchester, trotz der umfangreichen dynamischen Ausdruckspalette des Stücks, das sich fließend zwischen mystischer Spiritualität und hohem Drama bewegt. Nicht nur die aufregenden Höhepunkte, die dieses Werk berühmt machen, z.B beim Dies Irae, haben wir gehört, aber auch viele Momente voller Zärtlichkeit und Innigkeit." Ruth McCartney, Irish News, 19. November 2007

"Der Dirigent Celso Antunes bereitete gemeinsam mit dem Ulster Orchestra und beiden Chören, Belfast Philharmonic und Guinness Choirs, einen wunderschönen, atmosphärischen Anfang des Requiems von Verdi vor. Es war gut zu sehen, wie die viele warmen und zärtlichen Momenten des Werks mit einer großen Sensibilität aufgeführt wurden, den gigantischen Eruptionen des Dies Irae zum Trotz. Die Sorgfalt in der Behandlung der individuellen Chorlinien, die sichere Klangbalance und auch Antunes' Fürsorge, den Vokalsolisten immer genügend Raum zu geben - das alles war wirklich absolut lobenswert!" Michael Dervan, The Irish Times, Nov 19. 2007

"… Rihms ‚Cantata Hermetica’, die dank des SWR-Sinfonieorchesters und vor allem des Stuttgarter SWR-Vokalensembles (Einstudierung. Celso Antunes) eine phasenweise mitreißende Wiedergabe erfährt…" Die Rheinpfalz, 10.11.07

"Eine brillante, stürmisch beklatschte Interpretation des Rihm-Opus… Das SWR Sinfonieorchester sowie das ungemein klangscharf und transparent agierende Stuttgarter SWR-Vokalensemble (Einstudierung: Celso Antunes) sind profunde Exegeten der Partitur…" Badische Zeitung, 06.11.07

"Das Ensemble "Adhoc" unter Leitung von Celso Antunes und die Gesangsinterpreten brachten eine geschliffene, expressive Aufführung zuwege..." NRZ, 23.Oktober 2007

"Dirigent Celso Antunes wies die auch im hinteren Kirchenraum und auf der Empore postierten Musiker präzise an: die Raum-Klang-Wirkungen entfalteten sich optimal." Westdeutsche Zeitung, 22. Oktober 2007

"Der Dirigent Celso Antunes stand inmitten der Kirche und ermöglichte den über den Raum verteilten Instrumentengruppen die sensibelsten Nuancen." Gerd Zacher, 22. Oktober 2007

"…Die Camerata Fukuda und ihr Chefdirigent Celso Antunes begannen ihr Konzert mit einer impulsiven and energischen Version von C.P.E. Bachs Streichersinfonien… Unter Antunes' feinfühligem und zugleich reichhaltigem Dirigat klangen sowohl Elgars Serenade als auch Griegs Holberg Suite umwerfend schön…" Lauro Machado Coelho, Estado de São Paulo, September 2007

"Der brasilianische Dirigent Celso Antunes weiß, aus den Tangos und Mambos sprühende Funken zu schlagen: Hier sind Begeisterung schürende Effekte angesagt, die Deutsche Staatsphilharmonie geht unter Antunes mit ihrem süffigen Streicherklang und mit perfekt inszenierter Bläser-Pracht auf Zuhörerfang..." Mannheimer Morgen, Juni 2007

"Antunes musste das Stadtfest-Spektakel fast drei Stunden lang stehend durchhüpfen, sich winden und beugen, Blitze schleudern, Hände sprechen lassen und die Musiker anfeuern... Offenbar machte der Kölner Brasilianer großen Eindruck auf die Philharmoniker, man spürte es und genoss ihre Spielfreude. Der Mann hat Temperament und ein feines Gespür für Rhythmus und für schmiegsame Sanglichkeit..." Die Rheinpfalz, Juni 2007

"Antunes, appointed in 2002, transformed the choir from an honourably dull group that rarely lived up to its obvious potential into the most dynamic and forward-looking of performing ensembles that Ireland has ever known. His programming with the NCC has been unrivalled in its scope and daring, the choir regularly attracts the world's leading choral conductors for its concerts. […]The choir's five years under Antunes will be seen as a golden age for professional choral singing in Ireland." Irish Times, Februar 2007

"The Camerata Fukuda under Celso Antunes plays Mozart's "Divertimento in F major" and Shostakovitch's Chamber Symphony opus 110" with brilliant verve and great passion: an absolutely lively and stirring performance!" O Estado de São Paulo, Januar 2007

"Celso Antunes has presented us with a moving new interpretation of Michael Tippett's oratorio A Child of our Time: with great accuracy, Antunes gets to the core of this emotionally highly charged music." O Estado de São Paulo, September 2006

"Energy and dramatic tension: These are the words that come to one's mind when listening to Celso Antunes' performance of Beethoven's "Eroica" - a performance full of vitality and accuracy!" O Estado de São Paulo, August 2006

"Celso Antunes proved again his masterly powers of evocation and passionate, direct presentation." Belfast Telegraph, Juni 2006

"Celso Antunes is one of those conductors who treats the most demanding of modern scores as a challenge to be met as painstakingly as a familiar classic. His Xenakis had that aura of fearlessness, of mastery of the almost but not quite impossible, which this composer's music needs...Antunes treated this music (Morales' Requiem) to a mesmerizing, sonorous, slow unfolding… As ever, Antunes's performances were notable for their fine observation of stylistic differences." Irish Times, Juli 2005

"The conductor Celso Antunes had a dynamic thrust that was at times simply dramatic, his command of the orchestra and chorus was absolutely first-rate!" Belfast Telegraph, März 2004

"… das Ensemble Contrasts unter der Leitung von Celso Antunes wurde Weill's wunderbarer Partitur in überzeugender musikantischer Weise gerecht." NRZ Essen, Juni 2004

"Unter dem ‚brasilianischen Rheinländer' Celso Antunes liefert das Ensemble Contrasts eine alerte und gelenkige Interpretation ab" Fono Forum, Januar 2003

"Das zehnköpfige Ensemble unter der Leitung von Celso Antunes ließ die Partitur funkeln und sprühen… Am Schluss kam ein schierer Klangtaumel vom Orchester…" Rheinische Post, März 2003

Die farbenreich und originell instrumentierte und vom Ensemble Contrasts unter Celso Antunes präzis und lebendig umgesetzte Musik bringt ein phantasievolles musikalisch-choreographisches Ereignis gekonnt zum Leben" FAZ, März 2003

Zitat des Monats

CD-KRITIK: ANTUNES & NIEUW ENSEMBLE

...und Seventeen Thoughts on a Chamber Concerto des Türken Emre Sihan Kaleli, dem das Nieuw Ensemble unter Celso Antunes zu großartiger Wirkung verhalf. Auch cosmigimmicks, eine spannungsgeladene "Pantomime für sieben Spieler" von Unsuk Chin lag bei diesem niederländischen Klangkörper unter Antunes in den besten Händen.
Egbert Hiller, Neue Zeitschrift für Musik, Nr. 05/2014 (CD-Kritik WDR Wittener Tage für Neue Kammermusik, 2013)

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